Museum
Veranstaltungen
Anfahrt
Kontakt
Die Förderer
 

  Sonderausstellungen


Märchenhafte Puppenwelten
=>Info

22. Nov. 2011 - 6. Feb. 2012 

Im Rahmen seiner traditionellen Weihnachtsausstellung zeigt das Heimatmuseum Landau vom 22.November 2011 bis zum 6.Februar 2012 die Sonderausstellung „Märchenhafte Puppenwelten“ mit Theaterpuppen aus der Sammlung und Werkstatt von Barbara Wimmer aus Vilsbiburg. Die Ausstellung gibt einen märchenhaften Einblick in die Welt des Puppentheaters, in seine Entwicklung und in die Vielfalt seiner Formen und Traditionen. Sie entführt den Betrachter in die Welt der Phantasie, in die Welt der Puppenmacher und Spieler, die einem Namen Form verliehen und Geschichten lebendig werden ließen. Mit einer Vielzahl von Puppen spannt sie den Bogen von Marionetten, die von geübten Spielern über ein Spielkreuz bewegt werden und somit alle Bewegungen des Menschen ausführen können, über Handpuppen, in deren Kopf der Spieler den Zeigefinger steckt, während er mit Mittelfinger und Daumen die Arme bewegt, bis hin zu den Schattenspielfiguren aus Java, mit denen der ewige Kampf des Guten gegen das Böse zur Darstellung kommt. Ausgehend vom Märchenerzählen bei ihren eigenen Kindern wuchs bei Barbara Wimmer die Freude und das Interesse am Puppentheater, an der Vielfalt der Geschichten und Märchen aus aller Welt, und so begann sie, diese Puppen zu sammeln und auch selbst nach ihrer eigenen Vorstellung zu gestalten. Inzwischen ist sie zu einem Geheimtipp für Schulen und Kindergärten geworden und fesselt mit ihren frei nacherzählten Geschichten Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Öffnungszeiten: Donnerstag 10 - 12 Uhr, Sa/So 14 - 16 Uhr und nach Vereinbarung.

 

************************************************

Märchenabend: „ Lebensbäume - Lebensträume

16. Juli 2011 

Theresia Makrai und ihre Märchenerzählerkolleginnen veranstalten einen Märchenerzählabend. Dazu werden Erzählerinnen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands Märchen aus verschiedenen Kulturen vortragen. Diese werden musikalisch von Frau Beatrix Maria Wagner - Diplom Musikpädagogin und freiberufliche Musikerin - an der Querflöte begleitet.
Beginn ist um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr.
Der Eintritt für Erwachsene kostet 8,00 € für Schüler/Studenten/Rentner 6,00 €.
Für das leibliche Wohl ist während der Pause bestens gesorgt.

 

************************************************

Mit Speck fängt man Mäuse: Mausefallen.

25. Mai 2011   -   24. Juli 2011 

Das Heimatmuseum Landau zeigt vom 25. Mai bis zum 24. Juli 2011 die Sonderausstellung: Mausefallen, mit Speck fängt man Mäuse“. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die meist tödliche Beziehung von Mäusen und Menschen und zeigt auf unterhaltsame Weise den Erfindergeist zur Bekämpfung dieser ungeliebten Nager. Mit ihrer massenhaften Vermehrung und ihrem unstillbaren Hunger waren Mäuse und Ratten immer eine Gefahr für Ernten und Sinnbild für Krankheit, Tod und Unglück, und so versuchte man sich schon seit Urzeiten vor diesen Nagern zu schützen. Nach dem Motto „eine Maus ist putzig, Millionen Mäuse sind schädlich“ waren es zunächst der Schreiner oder der bastelnde Bauer, welche in Heimarbeit oft plumpe Kasten- Schlingen- und Klotzfallen, Draht- oder Wasserfallen fertigten, bis dann vor etwa hundert Jahren die industrielle Produktion der heutigen Schnappfallen begann. Über 100 Exponate, Tierpräparate, Infotafeln sowie süße Knuddel-Mäuse, Mickey Mouse und Computermäuse zeichnen den Weg vom gehassten Schädling bis hin zum heißgeliebten Spielzeug, oder Haustier und machen die Ausstellung zum Ziel eines unterhaltsamen und informativen Museumsbesuchs.

 

************************************************

 

Geliebt, gehasst, gesammelt: Barbie-Puppen

13. Nov. 2010   -   6. Feb. 2011 

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit eröffnet das Landauer Heimatmuseum eine Ausstellung rund um einen zeitlosen Mädchentraum und die wohl bekannteste Puppe der Welt: Barbie. Mit zahlreichen Exponaten einer privaten Sammlerin entsteht derzeit im zweiten Stock des Museums eine bunte Schau mit detailverliebten Arrangements, faszinierenden Querverweisen auf die Geschichte und kaum bekannten Fakten über die Herkunft der berühmten Puppe. Oder kurz: eine Ausstellung wie eine Reise zurück in die eigene Kindheit - und darüber hinaus.
Die Ausstellung dokumentiert aber nicht nur Kinderträume, Zeitgeschichte und spannende Episoden, auch traurige sind darunter. Etwa die Geschichte einer Lehrerin, die sich ihre Zeit mit dem Nähen und Häkeln von Barbie-Kleidern vertrieb. Einen ganzen Karton hat sie damit gefüllt. Er trägt die Aufschrift: „Die Bastelarbeiten habe ich gemacht, um meine Einsamkeit zu überbrücken, hoffe, daß ich Freude bereiten kann in meiner Traurigkeit.“
Die Sonderausstellung „Geliebt, gehasst, gesammelt, Barbiepuppen“ ist nach der Eröffnung zu den regulären Öffnungszeiten des Museums donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen und dauert bis zum 6. Februar 2011.

© 2003 Heimatmuseum Landau a. d. Isar