Weitere Fördereraktivitäten

21.November 2014

Buchvorstellung des neuesten Bandes der "Historischen Heimatblätter"

Im Beisein von 1.Bürgermeister Dr. Helmut Steininger sowie des 2. und 3. Bürgermeisters, zahlreicher Stadträte, Mitgliedern der "Förderer", Verwandten und Weggefährten von Frau Olga Nothaft und vielen Bewohnern des Seniorenheimes "Heiliggeist-Bürgerspital-Stiftung stellte der Vorsitzende der "Förderer", Dr. Ludwig Husty den neuen Band der Historischen Heimatblätter vor.

Das Seniorenheim wurde vor allem deshalb als Veranstaltungsort gewählt damit Frau Olga Nothaft, die in diesem Seniorenheim lebt, dabei sein konnte. In diesem Buch sind ihre Erinnerungen und persönlichen Erlebnisse vor allem der 30er Jahre, der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit festgehalten. Niedergeschrieben wurde diese Lebensgeschichte von Nick Söltl.

Ein weiterer Abschnitt gibt eine Beschreibung der letzten Tage vor Kriegsende in Landau und die ersten Nachkriegstage wieder wie sie Johannes Bader dokumentiert hat.

Mit diesem Buch ist aber nicht nur ein persönliches Schicksal niedergeschrieben sondern es macht auch die Geschichte der ganzen Stadt Landau jener Tage lebendig.


19.Oktober 2014

Fördererausflug zur Landesausstellung „Wir sind Kaiser“

Ziel der diesjährigen Fahrt war die Landesausstellung 2014 des Hauses der Bayerischen
Geschichte „Ludwig der Bayern - Wir sind Kaiser“.

Bestens vorbereitet wurde die Reise von der stellvertretenden Vorsitzenden Christine Gerhaher, sowie Andreas Obermeier und Georg Haas. Nach einem Besuch des kurzweiligen und unglaublich informativen Einführungsfilms mit 3D-Animation über Regensburg und seine Kathedrale in St. Ulrich wurde der großen Reisegruppe im Rahmen von zwei Führungen der Aufstieg Ludwig IV. des Bayern zum Kaiser des Deutschen und Römischen Reiches anschaulich nähergebracht.

Trotz der geballten Information aus dem Haus der Bayerischen Geschichte zu diesem bedeutenden und oftmals verkannten Herrschers des beginnenden 14. Jahrhunderts konnte in den ausführlichen und verständlichen Führungen die wichtigsten Stationen des Lebens dieser bedeutenden Figur der Bayerischen Geschichte wie z. B. der Streit des Kaisers mit dem damaligen Papst in Avignon anschaulich und nachhaltig vermittelt werden.

Der bei schönstem Herbstwetter durchgeführte Fördererausflug klang mit einem Besuch auf der Wallhalle mit herrlichem Blick in die Weiten des Donautals aus.

13.Oktober 2013

Ausflug der Förderer

Der diesjährige Ausflug von "Die Förderer" fand am 12.Oktober 2013 statt. Ziel war das Emerenz-Meier-Haus in Schiefweg/Waldkirchen. Dieses Museum widmet sich sowohl dem Leben der Dichterin Emerenz Meier als auch der Situation der Auswanderer aus dem Bayer- und Böhmerwald, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der neuen Welt ihr Glück suchten.

8. September 2013

Tag des Offenen Denkmals

"Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?"

Am zweiten Sonntag im September wird in vielen europäischen Ländern der Tag des offenen Denkmals abgehalten. In diesem Jahr hieß das Motto "Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?". "Die Förederer" beteiligten sich daran mit einer Wanderung zur Gedenkstätte im Polenhölzl. 26 Teilnehmer trafen sich beim Gasthaus Pleintinger in Wolfsdorf und wanderten zum Plolenhölzl. Der Erste Vorsitzende,Herr Dr. Husty erläuterte die Bedeutung des Tages des offenen Denkmals und erinnerte an die Ereignisse, die zur Errichtung dieser Gedenkstätte führten. Anschließend lasen Herr und Frau Husty abwechseln aus dem Buch "Verbrechen Liebe" von Thomas Muggenthaler Passagen vor, die von den Ereignissen in Landau handelten.

Gedenkstätte bei Möding

Am Montag, 24. September 2012 wurde im sogenannten "Polenhölzl" in der Nähe von Möding im Beisein von Landrat Heinrich Trapp, Bürgermeister Josef Brunner, dem polnischen Generalkonsul Aleksander Korybut-Woroniecki, dem Autor Thomas Muggenthaler und dem Förderer-Vorsitzenden Dr. Ludwig Husty ein Marterl feierlich enthüllt. Es erinnert an den damals 22-jährigen polnischen Zwangsarbeiter Josef Berdzinski, der am 6.August 1941 an dieser Stelle ermordet wurde.

Am 3.April 2012 hielt der BR-Redakteur und Autor Thomas Muggenthaler im Heimatmuseum eine Lesung, die unter dem Titel "Verbrechen Liebe" Nazi-Verbrechen zum Thema hatte. Er schilderte dabei Schicksale von polnischen Zwangsarbeitern in Bayern, die Liebesbeziehungen zu deutschen Frauen hatten und deshalb von SS-Hinrichtungskommandos ohne Prozess gehängt, also ermordet wurden, während die Frauen ins KZ kamen. Auch in der Nähe von Landau geschah so ein Verbrechen.

Nach der Lesung hatten sich "Die Förderer" spontan entschlossen, zur Erinnerung an diese Tat eine Gedenkstätte einzurichten. Dazu sollte eine Stele mit eine Bronzeplastik, ein zerissenes Herz mit Stacheldraht darstellend, am Ort des Verbrechens aufgestellt werden.

"Die Förderer" danken Landrat Heinrich Trapp für die Unterstützung, Herrn Josef Paleczek für den Entwurf der Bronzeplastik, die von der Straubinger Gießerei Gugg ausgeführt wurde. Weiters Herrn Hans Störringer, der die Holzstele entworfen und gefertigt hat und Herrn Hubert Aigner für die Bereitstellung des Grundstückes sowie dem Bauhof der Stadt Landau für die nötigen Arbeiten zur Aufstellung der Stele.